About

Aloha ihr Lieben,

Ich bin ich und mit diesem Blog möchte ich etwas Ordnung in das Chaos meiner Gedanken bringen. Meine Erfahrungen und den täglichen Kampf mit einer Krankheit, die man weder sehen noch komplett verstehen kann, mit euch teilen.

Ich bin seit April 2013 offiziell diagnostiziert depressiv und hatte seitdem bereits einen Aufenthalt in einer Tagesklinik. Dabei wurde neben der schweren Depression zusätzlich eine Anorexie nervosa festgestellt.

Ich befinde mich zurzeit auf unbekannten Wegen, versuche alte Verhaltensweise zu ändern und mein Leben wieder wertvoll werden zu lassen!

Gemeinsam mit euch möchte ich Erfahrungen austauschen, neue Sichtweisen finden und diskutieren und euch einen Blick auf das Leben mit dieser Krankheit gewähren.

Ich habe noch einen lange und schweren Weg vor mir, aber ich habe mich dafür entschieden!
Der erste Schritt ist getan: Der Wille um mich zu kämpfen!

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Kommentare
  1. Hi,

    bei mir brach die Depression ebenfalls im Zeitraum April/Mai aus. Obwohl ich sehr lange Schwierigkeiten damit hatte, mir die Erkrankung selbst einzugestehen, weil ich lange ein Problem damit hatte, als „schwach“ angesehen zu werden, bin ich heute froh darüber, aktiv etwas dagegen zu tun.

    Und eines halte ich mir immer vor Augen – nur, wer Dunkelheit erfahren hat, wird später voller Demut und Dankbarkeit im Licht stehen. Und so wird es kommen, glaub mir.

    • shynami sagt:

      Hallo,

      das kann ich komplett nachvollziehen, da ich es bis dahin genauso gesehen habe. Ich wollte nicht als „Psycho“ da stehen, die mit ihrem Leben nicht klar kommt. Gefühle waren für mich Verletzlichkeit und somit eine Schwäche. Ich habe erst in der Therapie gemerkt, dass ich schon sehr lange damit kämpfe. Die Gedanken und Gefühle die ich bereits in meiner Pubertät hatte, waren nicht normal. Ob mein Leben anders verlaufen wäre, wenn die Diagnose eher gestellt worden wäre? Aber Spekulationen und Vermutungen bringen mir jetzt auch nichts.

      Ich lese deinen Blog sehr aufmerksam und ich ziehe daraus, so merkwürdig es klingt ein wenig Kraft, da ich mich in vielen Gedanken von dir wiederfinde. Danke dafür 🙂

  2. Richtig, und plötzlich ist man überrascht und geplättet von dem, was alles in einem hochkommt. Bei mir fingen die Probleme, so weiß ich heute, sehr viel früher an. Ich lief vor ihnen weg, Jahre lang. Ich erbrachte in einem relativ stressigen Beruf Höchstleistungen, bis dann irgendwann der Ballon platzte. Über Jahre ein Leben am absoluten Limit.

    Es freut mich sehr, dass dir meine Blogtexte ein wenig Kraft geben. Man merkt eben, dass man nicht alleine ist mit solchen Dingen und es hilft auch mir ungemein, mich mit anderen auszutauschen.

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