Mit ‘Hoffnung’ getaggte Beiträge

„Das Paradies wird die Wiederfindung der echten Beziehung zu sich selbst und zu anderen sein…“

(Elmar Kupke)

 

Ich mag mich nicht, weder meinen Körper noch mein „Wesen“. Ich kann mich nicht im Spiegel anschauen und ich kann nicht verstehen, wie man Zuneigung für mich empfinden kann, sei es freundschaftlich oder in einer Beziehung. Ich könnte es nicht.

Ich weiß, dass ich diesen Umstand ändern muss. Ich befinde mich zur Zeit auf dem Weg mich selbst kennen zu lernen. Heraus zu finden, wer ich bin. Ich kann momentan noch nicht differenzieren, welche meiner Charakterzüge wirklich „meine“ sind oder welche ich mir „antrainiert“ habe, um meinem Umfeld zu gefallen. Ich fühle mich unsicher und weiß nicht, ob ich es wirklich heraus finden möchte. Was ist, wenn ich eine schreckliche Person bin? Was ist, wenn ich am Ende alleine da stehe, weil mich niemand mehr ausstehen kann? Ständig hinterfrage ich, ob meine Verhaltensweise zu mir gehört oder ob ich mich gerade wieder verstelle bzw. meinen Gegenüber das zeige, was er sehen will.

Ich habe mir selbst einmal die Aufgabe gestellt, aufzuschreiben, was mich ausmacht und mir fiel nichts ein. Ich habe das Gefühl, dass die Krankheit (welche mich unentdeckt seit ich 14 bin beeinflusst) mir meine ganze Persönlichkeit geraubt hat. In mir sind ständig nur Zweifel, Fragen und Unsicherheit, was meine Persönlichkeit, Wirkung und Ausstrahlung angeht. Doch wie finde ich heraus, wer ich bin? Wie finde ich mich wieder? Was, wenn ich in dieser charakterbildenden Phase der Pubertät keinen eigenständigen Charakter entwickelt habe? Ich habe Angst davor, nie eine ausgeprägte Persönlichkeit zu sein. Angst davor, einfach eine leere Hülle zu bleiben.

Der Gedanke daran mich zu kennen -von „mich zu lieben“ bin ich noch Lichtjahre entfernt – macht mir im gleichen Atemzug Hoffnung und Angst. Es wäre schön, wenn ich mich im Spiegel anlächeln könnte und ich weiß, dass mein Leben/ meine Person wertvoll ist – ohne die Bestätigung von außen. Meine Beziehungen zu Anderen würde auf einer ganz anderen Basis aufgebaut werden und ich könnte selbstbewusst zu dem stehen, was ich oder wer ich bin…

Es wäre ein Paradies!

…und das sind nur die Gedanken zu meinem Ich. Mein Körper bzw. meine Körperwahrnehmung ist katastrophal, aber das ist ein anderes Thema 🙂

Nur Menschen

Veröffentlicht: 12. Oktober 2013 in Lyrik
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Menschen werden jeden Tag verletzt,
doch kein Tropfen Blut fließt dabei!
Jeden Tag sehe ich Menschen
die Schmerzen leiden!
Jedoch hat keiner von ihnen Wunden!
Tagtäglich verlieren Menschen ihre Liebsten,
aber es gibt keine Toten.

Was ist los mit dieser Welt?

Wir ertragen
Leid!
Verlust!
Schmerzen!

Wieso?
weil wir auf der Suche sind!
weil wir so naiv sind,
um zu glauben, dass es wahre Liebe gibt!
weil wir die Hoffnung nie aufgeben!
weil wir kämpfen,
obwohl es keine Chance gibt!

Sind wir zu dumm,
um die Realität zu begreifen?

Nein,
wir sind nur Menschen!
Genau das macht uns aus!

Regen

Veröffentlicht: 9. Oktober 2013 in Lyrik
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Der Himmel über mir ist grau – !wolkenbedeckt
Nur in meinen Erinnerungen
weiß ich noch, es gibt eine Sonne
die den Tag erhellt und mich wärmt!
Ich schaue zum Himmel und ich merke,
dass mich dieser triste Anblick nicht mehr erschreckt!
Ist meine Seele und mein Herz genauso verblüht, wie die Blumen in meinem Garten?
Ich frage mich, wird die Wärme jemals wieder mein Gesicht berühren?
Wird meine Seele jemals wieder von den Sonnenstrahlen gestreichelt?
Kann ich ohne die sonne glücklich werden?

In diesem Moment brechen die Wolken auf.
Es fängt an zu regnen!
Ein Zeichen?
Mein Schicksal?

Ein Augenblick später wächst ein Regenbogen am Himmel!
Vereinzelt scheint die Sonne durch die Wolkendecke!

Und meine Hoffnung wächst mit jeder einzelnen Farbe
des Regenbogens!