Mit ‘Schmerz’ getaggte Beiträge

…wenn…

Veröffentlicht: 21. Oktober 2014 in Lyrik
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wenn ein Stück von dir stirbt

wenn etwas in dir zerbricht

wenn deine Hoffnung in Enttäuschung wandelt

…und du nicht mehr fühlst

außer Schmerz

außer Traurigkeit

außer Verzweiflung

wenn dich nichts mehr am Leben hält

wenn nichts mehr richtig scheint

wenn in dir alles schwarz ist

…und du nicht mehr lebst

außer existieren

außer atmen

außer da sein

wenn du keine Kraft mehr hast

wenn du nichts mehr hast, um daran fest zu halten

wenn alles unwirklich erscheint

außer schlafen

außer verschwinden

außer sterben

dann sollte man gehen ?!

Mir fiel es noch nie leicht, den Menschen in meinem Umfeld zu vertrauen. Es ging mir damit nicht schlecht, aber in manchen Situationen fehlte mir dann doch jemand, dem ich meine ganze Gedanken- und Gefühlswelt ohne Zweifel auskotzen konnte.

Ich lernte zu vertrauen, obwohl ich mich oft ängstlich, verletzlich und manchmal ziemlich dämlich fühlte. Ich wollte vertrauen und ich wollte etwas anders als früher tun. Ich ließ langsam mein Misstrauen fallen und meine Mauer bröckelte.

Die letzten 2 Tage liefen nicht besonders gut für mich und meinen Ausflug in „die neue Welt des Vertrauens“. Ich wurde jäh wieder geweckt und schmerzhaft bewusst, dass alles seine guten und schlechte Seiten hat.

Vertrauen kann dir viel geben – Sicherheit, Erleichterung, Mitgefühl und Kraft etc.

…, aber es kann dir auch alles nehmen! Ich wollte so sehr daran glauben, dass ich vergaß, das wir nur Menschen sind. Emotionen, wie Angst, Wut und Schuld stellen uns und unsere Ehrlichkeit immer wieder auf die Probe. Das Problem dabei ist nur, dass man damit den Menschen am tiefsten verletzt, der am meisten vertraut.

Diesmal war ich diese Person und ich habe körperlich, emotional und psychisch gemerkt, wie weh es tun kann zu vertrauen. Es war ein kurzer Augenblick und alles war zerstört. Jegliche hinein gesteckte Energie und Kraft einfach so „weg geschmissen“.

Ich hatte kurzzeitig vergessen, warum ich anderen Menschen misstraue und gerne eher das Schlechte erwarte. Ich wurde schwach und leicht gläubig. Es trifft einen viel härter und stärker, wenn man nicht darauf vorbereitet ist…

Die schwarze Witwe…

Veröffentlicht: 8. Oktober 2013 in Gedanken
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Das Einzige, was ich wirklich gut kann, ist die Menschen in meinem Umfeld zu verletzen. Die Fähigkeit, die falschen Sachen in den falschen Momenten zu sagen, sollte mir eigentlich zeigen, dass ich lieber niemanden an mich heranlassen darf. Eine Bindung zu mir aufbauen ist gefährlich und ich rate jedem davon ab. Ich kann es irgendwie nicht kontrollieren und nicht vorhersagen, wann wieder einer dieser Schübe kommt.

Ich fühle mich schuldig und schlecht, aber einmal Gesagtes lässt sich eben nicht mehr rückgängig machen. Ich versuche die Scherben aufzusammeln und wieder zu kleben, aber wieso? Irgendwann zerbreche ich es sowieso wieder. Ich bin eine „schwarze Witwe“ und reiße jeden mit, der nicht schnell genug verschwindet. Es tut schrecklich weh, zu sehen, was Worte anrichten können und zu wissen, dass nur ich selbst die Schuldige bin. Jedes Mal nehme ich mir vor besser aufzupassen, die Menschen, die mir wichtig sind, nicht zu verletzen. Ich scheitere früher oder später.

Ich kann nicht verstehen, wieso es immer noch Menschen gibt, denen ich etwas bedeute. Ich kann mich ja selbst nicht mehr im Spiegel sehen. Ich bin kein Engel! Ich bin egoistisch, manipulativ und berechnend. Ich habe Nagst vor mir selbst. Angst, was noch aus mir werden könnte und wird. Ich vertraue mir selbst nicht und würde mich am Liebsten einschließen. In meinen Gedanken ist das der einzige Weg um meine Familie und Freunde zu schützen. Die andere Möglichkeit möchte ich nicht aufschreiben oder nennen…

Ich dachte wirklich über diesen Status hinaus zu sein. Ein klarer Fall von Selbstbetrug und eigener Überschätzung, wenn mich ein kleiner Auslöser wieder so denken lässt.