Mit ‘Schmerzen’ getaggte Beiträge

Zum Teufel mit meinen Gedanken…

Veröffentlicht: 9. November 2013 in Diary
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Der Tag war super! Ich war unterwegs mit meiner besten Freundin. Wir haben gelacht und Spaß gehabt.

Doch jetzt, wo ich zu Hause bin und auf der Couch Ruhe finde, fühle ich mich einsam, wertlos und ungeliebt. Ich vermisse Nähe und Vertrautheit und auf der anderen Seite möchte ich lieber niemanden um mich haben. Mein Verstand sagt mir, dass diese Gefühle völliger Schwachsinn sind, dennoch fühle ich mich so leer. Die letzte Tage und Wochen kenne ich gar nicht anders als diese Achterbahn und langsam reagiere ich auch körperlich. Ständige Kopfschmerzen, dieses Zucken im Auge (was ich eigentlich nur aus meiner Akutphase kenne) und seit heute auch einen stechenden Schmerz in der Brust.

Mein Gott, warum stehe ich mir eigentlich immer selbst im Weg?

Ach ja, das mit dem Reden ist immer so eine Sache. Ich bin leider auch kein Paradebeispiel und weiß über meine Schwierigkeit Bescheid. Deswegen fällt es mir so schwer wirklich enttäuscht oder sauer zu sein, wenn ich auf meine Fragen eher Schweigen als Antwort bekomme.

Ich belaste auch ungern mein Umfeld, wenn es mir schlecht geht – es ist ja mein Problem und nicht ihres. Jedoch verstehe ich, dass es nicht um Belasten geht, sondern um Verständnis. Wenn ich meinen Mund nicht aufmachen, kann niemand nachvollziehen, was mit mir los ist – warum ich vielleicht eher ruhig, reizbar oder sehr emotional bin.

Nun ja – Erkenntnis ist der erste Weg zur Besserung!

Am Wochenende hatte ich nun das perfekte Beispiel, wie es meinen Freunden/Familie geht, wenn ich mich eher in mich zurück ziehe. Ich merkte schon am Morgen, dass etwas mit meinem Freund nicht in Ordnung war. Leider kann ich keine Gedanken lesen oder hellsehen. Er hatte schlechte Laune und war mürrisch, doch jedoch mir zu erklären, wo genau die Ursache liegt, strafte er mich mit Schweigen und einer kalten Schulter. Ich fragte ihn mehrmals und bekam dennoch keine Antwort. Warum? Vertraute er mir nicht genug? Dachte er, dass ich es nicht verstehen würde? Lag es vielleicht an mir? Hatte ich irgendetwas falsch gemacht? Der Gedankenkreisel war in vollem Gange! Er lag im Bett und ich konnte keine Minute ruhig bleiben und tigerte durch die Wohnung.

Bevor mir die Decke auf den Kopf fiel, fragte ich eine Freundin, ob sie Lust hätte einen Kaffee zu trinken. Ich musste aus der Wohnung raus, wollte mal etwas anders machen und nicht darauf warten, dass er sich dazu „herablässt“ mit mir zu reden. Ich machte mich also fertig und sagte zu ihm, dass ich einen Kaffee trinken gehe, da er ja scheinbar nicht mit mir reden möchte.

Ich verbrachte mehrere Stunden mit meiner Freundin beim Kaffee, Reden und Frustshoppen. Das war ein teures Vergnügen! Als ich nach hause kam, stand er vor mir und schaute mich mit Hundeaugen und schmerzverzerrtem Blick an. Endlich rückte er mit der Sprache raus und meinte, dass er fast gar nicht geschlafen, Rücken- und Kopfschmerzen hat/hatte.

Wieso konnte er mir das nicht in einem einfachen Satz sagen? Wieso musste wir uns beide so runterziehen, weil wir nicht miteinander kommunizierten? Er meinte, ich müsste es doch merken. Ich werde demnächst mal einen Kurs in Gedanken lesen belegen, vielleicht hilft es beim nächsten Mal. Körperliche Schmerzen zu äußern finde ich einfacher, zumindest für mich, als mich lang und breit zu erklären. 

„Es geht mir nicht gut“ 5 Worte und der Tag wäre zumindest für mich und meine Gefühls- und Gedankenlage um einiges entspannter gewesen.

Nur Menschen

Veröffentlicht: 12. Oktober 2013 in Lyrik
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Menschen werden jeden Tag verletzt,
doch kein Tropfen Blut fließt dabei!
Jeden Tag sehe ich Menschen
die Schmerzen leiden!
Jedoch hat keiner von ihnen Wunden!
Tagtäglich verlieren Menschen ihre Liebsten,
aber es gibt keine Toten.

Was ist los mit dieser Welt?

Wir ertragen
Leid!
Verlust!
Schmerzen!

Wieso?
weil wir auf der Suche sind!
weil wir so naiv sind,
um zu glauben, dass es wahre Liebe gibt!
weil wir die Hoffnung nie aufgeben!
weil wir kämpfen,
obwohl es keine Chance gibt!

Sind wir zu dumm,
um die Realität zu begreifen?

Nein,
wir sind nur Menschen!
Genau das macht uns aus!