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…für dich?

Veröffentlicht: 28. Oktober 2013 in Lyrik
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Was war ich für dich?

eine Ablenkung
ein Spielzeug

Ich habe dir vertraut
mich geöffnet
dir das Tiefste meines Herzens gezeigt

Ich habe mich fallen gelassen
mich getraut
dir meine Schwächen offenbart

War ich für dich
eine Trophäe?
ein Push für dein Ego?

Ich vertraue dir nicht mehr,
wie könnte ich auch
neben mir gab es Andere

Andere, denen du das Gleiche gesagt hast
Andere, denen du meine Geheimnisse preis gegeben hast
Andere, für die du mich belogen hast

Ich kann dir nicht mehr vertrauen,
weil es nie anders werden würde

Ich bin nicht wichtig für dich!
Ich bin nur wichtig für deinen Stolz!

…und es trifft mich

Mir fiel es noch nie leicht, den Menschen in meinem Umfeld zu vertrauen. Es ging mir damit nicht schlecht, aber in manchen Situationen fehlte mir dann doch jemand, dem ich meine ganze Gedanken- und Gefühlswelt ohne Zweifel auskotzen konnte.

Ich lernte zu vertrauen, obwohl ich mich oft ängstlich, verletzlich und manchmal ziemlich dämlich fühlte. Ich wollte vertrauen und ich wollte etwas anders als früher tun. Ich ließ langsam mein Misstrauen fallen und meine Mauer bröckelte.

Die letzten 2 Tage liefen nicht besonders gut für mich und meinen Ausflug in „die neue Welt des Vertrauens“. Ich wurde jäh wieder geweckt und schmerzhaft bewusst, dass alles seine guten und schlechte Seiten hat.

Vertrauen kann dir viel geben – Sicherheit, Erleichterung, Mitgefühl und Kraft etc.

…, aber es kann dir auch alles nehmen! Ich wollte so sehr daran glauben, dass ich vergaß, das wir nur Menschen sind. Emotionen, wie Angst, Wut und Schuld stellen uns und unsere Ehrlichkeit immer wieder auf die Probe. Das Problem dabei ist nur, dass man damit den Menschen am tiefsten verletzt, der am meisten vertraut.

Diesmal war ich diese Person und ich habe körperlich, emotional und psychisch gemerkt, wie weh es tun kann zu vertrauen. Es war ein kurzer Augenblick und alles war zerstört. Jegliche hinein gesteckte Energie und Kraft einfach so „weg geschmissen“.

Ich hatte kurzzeitig vergessen, warum ich anderen Menschen misstraue und gerne eher das Schlechte erwarte. Ich wurde schwach und leicht gläubig. Es trifft einen viel härter und stärker, wenn man nicht darauf vorbereitet ist…